Beschreibung Kurstypen

Primärprävention

Primärprävention setzt vor Eintreten der Krankheit ein und zielt darauf ab, ein Neuauftreten einer Erkrankung zu verhindern. Die Primärprävention richtet sich an Risikogruppen, Gesunde und Personen ohne Krankheitssymptome. Beispiele für Primärprävention sind Maßnahmen zur Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung oder Suchtprävention. Vom TZL werden hierzu verschiedene Präventionskurse angeboten.

  • Rückenschule
  • Pilates
  • Outdoor-Kurse (z.B. Nordic Walking)
  • Entspannungstherapien (Autogenes Training, PMR, Konz. Entsp.)
  • Yoga
  • Therapie am Arbeitsplatz
  • Faszientraining

Sekundärprävention

Sekundärprävention setzt beim Frühstadium einer Krankheit an. Sie dient der Früherkennung von Krankheiten und der Eindämmung ihres Fortschreitens (Progredienz)oder der Chronifizierung der Erkrankung. Oft ohne eine für die Betroffenen wahrnehmbare Krankheitssymptomatik hat der pathogenetische Prozess hier bereits seinen Anfang genommen. Zielgruppe sind Personen, die zwar als Gesunde oder Symptomlose an der Präventionsmaßnahme teilnehmen, durch die diagnostische Maßnahme aber zu Patienten werden. Beispiele sind die Massen-Screenings im Bereich Brustkrebs oder Darmkrebs, aber auch Programme für Jugendliche, die bereits Kontakt zu Drogen hatten, um eine Abhängigkeit oder Sucht zu verhindern. Diese Leistungen werden vom Arzt oder einer entsprechenden Einrichtung verordnet. Sekundärpräventionskurse im Bereich "Bewegung" sowie "Bewegung und Ernährung" werden vom TZL angeboten.

  • Gruppenkurse auf Verordnung des Arztes (entsprechend dem erweiterten Leistungsbeschreibungen der Krankenkassen)

Rehabilitationssport (Tertiärprävention)

Tertiärprävention findet nach einer Akutbehandlung oder der Manifestation einer Erkrankung statt. Mit ihr sollen Folgeschäden und Rückfälle verhindert werden. Sie richtet sich an Patienten mit chronischen Beeinträchtigungen und an Rehabilitanden. Der Begriff der Tertiärprävention deckt sich weitgehend mit dem der Rehabilitation, wenn dieser auf ganze Populationen angewandt wird.

  • Rehabilitationssportgruppen (auch für spezielle Zielgruppen – z.B. für schwerstbehinderte Menschen)

Die Durchführung des Rehabilitationssports erfolgt durch unseren Verein, den AGSV Brandis e.V.

Training

  • Freies Training
  • Betreutes Training
  • Betreutes Training 65+